Wer ist in deiner Geschichte der Held?

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Wer ist in deiner Geschichte der Held?

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Veröffentlicht von Eva Gitta Glöckner in Storytelling · Mittwoch 29 Okt 2025 ·  1:45
Tags: StorytellingCopywritingHeldenreise
Du bist nicht der Held deiner Marke – du bist der Mentor

Das größte Missverständnis im Business-Storytelling: Viele denken, Marketing müsse ihre eigene, glorreiche Heldengeschichte erzählen und sich selbst ins Zentrum stellen.

Dabei geht es viel eher um das Wichtigste: den Dreh- und Angelpunkt jeder guten Kommunikation.

Dein Kunde ist der Held.
Du bist der Begleiter, der ihm den Weg zeigt.
So läuft jede gute Heldenreise – egal ob in Büchern oder im Verkauf.

Die Rolle des Mentors

Der Held (also dein Kunde) hat ein klares Ziel, kämpft mit harten Herausforderungen und braucht jemanden, der ihm den Weg weist.

Genau du bist das.

Deine Expertise, deine Produkte oder Dienstleistungen sind nicht das Ziel der Reise. Sie sind die Landkarte, das magische Werkzeug oder der Schlüssel, um die Krise des Helden zu überwinden.

Vertrauen durch Wiedererkennung schaffen

Wenn du deine eigene Geschichte teilst – Gründerleben, Rückschläge, Erfolge – sag so etwas, dass sich andere darin wiederfinden.

- Zeig: Du kennst ihre Hürden, weil du ähnliche Hürden schon gemeistert hast.
- Bestätige Zweifel, weil du die Situationen selbst erlebt hast.

Deine Geschichte soll nicht deine Überlegenheit beweisen, sondern zeigen, dass du verstehst, wo der Kunde gerade steht und dass du den Weg zur Lösung schon gegangen bist.

Vertrauen entsteht nicht durch Schlagzeilen oder perfekte Auftritte. Es entsteht durch Wiedererkennung – das Gefühl: Dieser Mensch redet aus Erfahrung.

Vom Protagonisten zum Wegbereiter

Hier liegt die befreiende Erkenntnis: Du bist nicht der Held deiner Marke.

Du bist derjenige, der die richtigen Werkzeuge zum richtigen Zeitpunkt bereithält und anderen hilft, ihre eigene Heldenreise zu meistern.

Wenn du den Fokus verschiebst, wird aus Selbstlob ein Leitfaden für den Erfolg deines Kunden.

Hast du schon mal gemerkt, wie du im Marketing zu oft von dir erzählst statt den Blick auf deine Kundinnen und Kunden zu richten? Teile deine Erfahrungen unten in den Kommentaren!


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